Schloss Burg
Die Stammburg der Grafen, deren Name zu Berg wurde, zwischen 1890 und 1914 aus Ruinen wieder aufgebaut.
Die Burg über der Wupper war ab dem zwölften Jahrhundert Sitz der Grafen von Berg, und die Region, das Bergische Land, hat ihren Namen von ihnen. Sie wurde im siebzehnten Jahrhundert geschleift und lag zweihundert Jahre in Ruinen, bis ein Verein sie zwischen 1890 und 1914 in einer romantischen Lesart des mittelalterlichen Originals wieder aufbaute; der Wiederaufbau ist als Deutung des neunzehnten Jahrhunderts dokumentiert und nicht als archäologische Wiederherstellung. Eine Bombardierung beschädigte sie 1945 erneut, und weitere Instandsetzungen folgten. Ein Sessellift steigt aus Unterburg im Tal herauf, und der Rittersaal trägt einen gemalten Fries der Grafen.
Was du tatsächlich siehst
- Die wieder aufgebaute Burg - eine romantische Rekonstruktion von 1890 bis 1914.
- Den Rittersaal - einen gemalten Fries der Grafen von Berg.
- Den Sessellift - einen Lift aus Unterburg im Tal darunter.
- Den Namensursprung - den Sitz, der dem Bergischen Land seinen Namen gab.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober; der Sessellift ist saisonal und schließt bei schlechtem Wetter. Die Burg hat kürzere Winterzeiten und schließt an manchen Tagen.
Ehrliche Erwartungen
Fast alles Sichtbare ist Wiederaufbau des neunzehnten Jahrhunderts, keine mittelalterliche Substanz. Der Sessellift ist saisonal. Die Parkplätze oben sind an Wochenenden knapp.
In der Nähe
Die Müngstener Brücke liegt im Westen; Altenberg im Süden.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.