Sababurg
Eine Höhenburg in einem alten Wald, mit dem Dornröschenmärchen verknüpft und heute teils Ruine.
Die Burg wurde 1334 errichtet und im sechzehnten Jahrhundert zum Jagdschloss umgebaut, verfiel dann ab dem achtzehnten. Sie steht im Reinhardswald, einem Wald mit sehr alten Eichen und Buchen im seit 1907 geschützten Urwald Sababurg, wo aus Jahrhunderten der Waldweide verbliebene Bäume als hohle Riesen stehen. Der Grimm-Bezug ist eine Zuschreibung, keine Quelle: Das Dornröschenmärchen ihrer Sammlung kam von anderen Gewährsleuten, doch der ruinöse Zustand der Burg in einem tiefen Wald passte so gut zur Geschichte, dass sich die Verbindung im neunzehnten Jahrhundert örtlich festsetzte. Jahrzehntelang wurde darin ein Hotel betrieben, das 2018 schloss, als Sanierungsarbeiten begannen.
Was du tatsächlich siehst
- Das ruinierte Jagdschloss - Türme und Mauern einer Jagdburg des sechzehnten Jahrhunderts.
- Den Urwald Sababurg - uralte hohle Eichen in einem seit 1907 geschützten Reservat.
- Den Reinhardswald - einen großen alten Wald rings um den Berg.
- Die Märchenzuschreibung - eine Verbindung des neunzehnten Jahrhunderts statt einer belegten Quelle.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober; das Alteichenreservat liegt eine kurze Fahrt entfernt und ist im Herbst am schönsten. Die künftige Nutzung der Burg ist seit der Schließung des Hotels ungewiss.
Ehrliche Erwartungen
Das Hotel schloss 2018, und die Zugangsregelungen haben seither gewechselt. Es ist eine Ruine, keine eingerichtete Burg. Der Dornröschenbezug ist nicht belegt.
In der Nähe
Kassel liegt im Süden; die Märchenstraße führt hindurch.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.