Palmengarten
Ein Garten, 1868 gegründet, als Bürger die Pflanzensammlung eines bankrotten Herzogs kauften und in Gewächshäuser stellten.
Als der Herzog von Nassau 1866 seine Länder verlor, kam seine Palmensammlung in Biebrich zum Verkauf, und eine Gruppe Frankfurter Bürger gründete 1868 eine Gesellschaft, kaufte sie und eröffnete 1871 einen Garten, um sie unterzubringen, finanziert durch Aktien und Beiträge statt durch einen Herrscher. Das Palmenhaus von 1869 steht bis heute. Das in den 1980er Jahren eröffnete Tropicarium führt Besucher in verbundenen Häusern durch eine Folge von Klimazonen von der Wüste bis zum Nebelwald. Draußen halten zweiundzwanzig Hektar Steingärten, einen Rosengarten und einen See. Er bleibt einer der größten botanischen Gärten Deutschlands.
Was du tatsächlich siehst
- Das Palmenhaus von 1869 - das ursprüngliche Gewächshaus für die herzogliche Sammlung.
- Das Tropicarium - verbundene Häuser, die von der Wüste bis zum Nebelwald reichen.
- Das Freigelände - zweiundzwanzig Hektar Themengärten und einen See.
- Die Gründungsgeschichte - einen Garten, von Bürgern gekauft statt von einem Staat.
Wann du hinfahren solltest
Ganzjährig; die Gewächshäuser machen Winterbesuche lohnend. Frühjahr und Frühsommer sind draußen am schönsten. Konzerte und Blumenschauen laufen durch die Saison.
Ehrliche Erwartungen
Manche Gewächshäuser schließen im Wechsel zur Instandhaltung. An Wochenenden ist es voll mit Familien. Der angrenzende Botanische Garten hat eigene Regelungen.
In der Nähe
Das Senckenberg-Museum ist nah; der Main liegt im Süden.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.