Oybin
Eine Klosterruine auf einer Sandsteinkuppe, von Caspar David Friedrich gemalt und von Carl Blechen gezeichnet.
Der Oybin ist ein gerundeter Sandsteinberg im Zittauer Gebirge, geformt wie ein Bienenkorb, mit einer Burg und einem Cölestinerkloster, im vierzehnten Jahrhundert unter Karl IV. auf und in seine Kuppe gebaut. Ein Blitz brannte die Kirche 1577 nieder, und ein Felssturz zerstörte 1681 weiteres, sodass auf dem Gipfel eine dachlose gotische HĂŒlle blieb. In der Romantik wurde die Ruine zum Motiv fĂŒr Maler, darunter Caspar David Friedrich und Carl Blechen, deren Werke das Bild von Ruinen in Berglandschaften festlegten. Eine Schmalspurdampfbahn von 1890 fĂ€hrt aus Zittau ins Dorf hinauf, und Wege steigen durch Felsformationen.
Was du tatsÀchlich siehst
- Die dachlose Kirche - eine gotische HĂŒlle auf einer gerundeten Sandsteinkuppe.
- Die FelsrÀume - in den Sandstein geschlagene KlosterrÀume.
- Die Dampfbahn - eine Schmalspurstrecke von 1890 aus Zittau.
- Den romantischen Bezug - eine von Friedrich und Blechen gemalte Ruine.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober; die Bahn fÀhrt ganzjÀhrig mit reduziertem Winterbetrieb. An Sommerabenden gibt es manchmal Konzerte in der Ruine. Der Aufstieg ist steil.
Ehrliche Erwartungen
Der Aufstieg zum Gipfel ist steil und mit Stufen. Die Ruine besteht aus BruchstĂŒcken statt aus einem stehenden GebĂ€ude. Im Winter fahren nur wenige ZĂŒge.
In der NĂ€he
Zittau liegt im Norden; die tschechische und die polnische Grenze sind nah.
Ăffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale SchlieĂungen Ă€ndern sich - prĂŒfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.