Nürnberger Kaiserburg
Eine Kaiserburg mit einem sechzig Meter tief durch massiven Fels geschlagenen Brunnen, geprüft, indem Wasser hineingegossen wird.
Jeder Kaiser des Heiligen Römischen Reiches zwischen 1050 und 1571 hielt irgendwann in Nürnberg Hof, und die Kaiserburg auf ihrem Sandsteinrücken war die kaiserliche Residenz, wenn auch nie eine dauerhafte Hauptstadt. Der Tiefe Brunnen ist etwa sechzig Meter durch den Fels hinabgetrieben, um Wasser zu erreichen; zur Vorführung gehören ein hinabgelassenes Licht und eingegossenes Wasser, sodass Besucher die Verzögerung hören, bevor es aufschlägt. Die Doppelkapelle hat zwei Geschosse, durch eine Öffnung verbunden, sodass der Kaiser oben und die Hofhaltung unten getrennt demselben Gottesdienst beiwohnten. Die Burg wurde 1945 schwer beschädigt und wieder aufgebaut.
Was du tatsächlich siehst
- Den Tiefen Brunnen - einen 60-Meter-Schacht, vorgeführt durch hineingegossenes Wasser.
- Die Doppelkapelle - zwei Geschosse, durch eine Öffnung über dem Altar verbunden.
- Den Sinwellturm - einen runden Bergfried, für den Blick über die Altstadt bestiegen.
- Die Kaiserräume - rekonstruierte Säle des mittelalterlichen Palas.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober; der Brunnen wird nur bei Vorführungen zu festen Zeiten in Gruppen gezeigt. Die Winterzeiten sind kürzer. Die Altstadt unterhalb ist zu Weihnachten am vollsten.
Ehrliche Erwartungen
Den Brunnen sieht man nur bei einer angesetzten Vorführung, nicht auf Wunsch. Ein Großteil der Burg ist Nachkriegsrekonstruktion. Der Turmaufstieg ist steil und eng.
In der Nähe
Nürnbergs Altstadt liegt unterhalb; die Pegnitz fließt hindurch.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.