Schloss Nordkirchen
Das größte Wasserschloss Westfalens, auf einer Insel errichtet, sodass es vollständig von Wasser umgeben liegt.
Fürstbischof Friedrich Christian von Plettenberg begann Nordkirchen 1703 an der Stelle einer Wasserburg, und das Ergebnis ist ein Block aus rotem Backstein und Sandstein auf einer rechteckigen Insel, mit Nebengebäuden auf eigenen Inseln ringsum, alles in stillem Wasser, was ihm den Namen westfälisches Versailles eintrug. Die formalen Gärten wurden im achtzehnten Jahrhundert angelegt, im neunzehnten für einen englischen Park abgetragen und im zwanzigsten neu geschaffen. Seit 1950 beherbergt das Schloss eine Landesfinanzakademie, weshalb der größte Teil institutionell genutzt wird und nur Teile gezeigt werden, auf Führungen zu festen Zeiten.
Was du tatsächlich siehst
- Die Wasserlage - ein Schloss und Nebengebäude auf getrennten Inseln.
- Die neu geschaffenen Gärten - formale Parterres, im zwanzigsten Jahrhundert wiederhergestellt.
- Backstein und Sandstein - einen westfälischen Barockblock ab 1703.
- Die Führungsräume - die Prunkräume, auf begrenzten Führungen gezeigt.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober; der Park ist ganzjährig frei zugänglich, während die Schlossführungen an festen Tagen stattfinden, meist am Wochenende, und vorab zu prüfen sind.
Ehrliche Erwartungen
Der größte Teil des Schlosses ist eine arbeitende Akademie und geschlossen. Die Führungen sind begrenzt und oft nur am Wochenende. Im Dorf gibt es sonst wenig.
In der Nähe
Die Burg Vischering liegt im Westen; Münster im Norden.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.