Kloster Neuzelle
Eine Zisterzienserabtei, die in einer protestantischen Region katholisch blieb, mit einem Inneren in voller barocker Ausstattung.
Das 1268 gegründete Neuzelle war die einzige Zisterzienserabtei der Region, die durch die Reformation hindurch katholisch blieb, weil sie in einem Gebiet lag, das beim katholischen Böhmen und später bei Sachsen verblieb; der Konvent bestand bis 1817. Diese Kontinuität führte dazu, dass die Abtei im siebzehnten und achtzehnten Jahrhundert barock umgebaut wurde, was ein Inneres aus Vergoldung, Stuck und bemalter Decke ergab, in einer Landschaft, in der die meisten Kirchen schlichte protestantische Backsteinhallen sind, weshalb sie manchmal das barocke Wunder Brandenburgs genannt wird. Die Klosterbrauerei wurde in den 1990er Jahren wiederbelebt. Auf der Terrasse ist ein Barockgarten rekonstruiert worden.
Was du tatsächlich siehst
- Das barocke Innere - volle Gold- und Stuckausstattung, in der Region ungewöhnlich.
- Das katholische Fortbestehen - eine Abtei, die ihren Ritus durch die Reformation hielt.
- Das Ostertheater - bemalte Kulissentafeln, in den Karwochenschauen verwendet.
- Den Terrassengarten - einen rekonstruierten Barockgarten unterhalb der Kirche.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober für die Gärten; die Kirche ist ganzjährig geöffnet und schließt während der Gottesdienste. Die Osterkulissen werden in den Wochen vor Ostern gezeigt.
Ehrliche Erwartungen
Das Dorf ist klein, mit begrenztem Angebot. Die Osterschau ist saisonal. Die Gegend ist mit öffentlichem Verkehr abgelegen.
In der Nähe
Die Oder markiert im Osten die polnische Grenze; Cottbus liegt im Südwesten.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.