Neubrandenburger Stadtmauer
Ein vollständiger mittelalterlicher Mauerring mit vier backsteingotischen Toren und kleinen Fachwerkhäusern, in die Mauer selbst hineingebaut.
Neubrandenburg bewahrt seinen vollständigen mittelalterlichen Mauerring, etwa zwei und ein Drittel Kilometer Feldstein, mit vier Torhäusern in Backsteingotik, die als einige der feinsten ihrer Art in Norddeutschland gelten, jedes mit aufwendigen durchbrochenen Giebeln. In die Innenseite der Mauer sind Wiekhäuser eingebaut, kleine Fachwerkhäuser, ab dem fünfzehnten Jahrhundert in die Verteidigungsnischen gesetzt und später als Wohnungen und Werkstätten genutzt; mehr als zwanzig sind erhalten und heute Cafés, Ateliers und kleine Läden. Das Stadtzentrum darin wurde 1945 fast vollständig zerstört und in Nachkriegsformen wieder aufgebaut, weshalb die Mauern um eine moderne Stadt herumstehen.
Was du tatsächlich siehst
- Den vollständigen Ring - über zwei Kilometer Mauer mit vier Toren.
- Die Backsteintorhäuser - durchbrochene gotische Giebel, unter den besten ihrer Art.
- Die Wiekhäuser - kleine Fachwerkhäuser, in die Mauernischen gebaut.
- Den Gegensatz - mittelalterliche Mauern, die ein Nachkriegszentrum umschließen.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober; die Mauern sind ganzjährig frei begehbar, und die Betriebe in den Wiekhäusern öffnen saisonal. Außerhalb des Sommers ist die Stadt ruhig.
Ehrliche Erwartungen
Das Innere der Altstadt ist Nachkriegsbau und unauffällig. Die Betriebe in den Wiekhäusern haben unregelmäßige Zeiten. Die Runde dauert etwa eine Stunde.
In der Nähe
Der Müritz-Nationalpark liegt im Westen; die Ostseeküste im Norden.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.