Festung Marienberg
Eine Fürstbischofsfestung über dem Main, mit einer Rundkirche von etwa 700 innerhalb ihrer Mauern.
Der Berg ist seit der Eisenzeit befestigt, und die Würzburger Fürstbischöfe wohnten hier von 1253, bis sie 1719 hinunter in die Residenz zogen. Innerhalb der Mauern steht die Marienkirche, ein Rundbau von etwa dem Jahr 700, eine der ältesten erhaltenen Kirchen Deutschlands. Die Festung wurde im siebzehnten Jahrhundert zu einer bastionierten Artilleriebefestigung umgebaut, und ein Bombenangriff im März 1945 brannte sie aus; der Wiederaufbau dauerte Jahrzehnte. Das Fürstenbaumuseum behandelt die Bischofsstadt, und das Museum für Franken hält die Holzskulpturen Tilman Riemenschneiders. Weinberge steigen den Hang zwischen Festung und Fluss hinauf.
Was du tatsächlich siehst
- Die Rundkirche - eine Marienkirche von etwa 700 innerhalb der Mauern.
- Die Bastionsbefestigung - Artilleriewerke des siebzehnten Jahrhunderts.
- Die Riemenschneider-Skulpturen - spätgotische Lindenholzfiguren im Museum.
- Den Weinberghang - Terrassen, die zum Main und zur alten Brücke hinunterlaufen.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober; der Aufstieg von der alten Brücke durch die Reben dauert etwa zwanzig Minuten. Die Museen sind montags geschlossen und haben kürzere Winterzeiten.
Ehrliche Erwartungen
Ein Großteil der Festung ist Nachkriegsrekonstruktion nach der Bombardierung von 1945. Der Aufstieg ist steil. Die beiden Museen haben getrennte Tickets und Zeiten.
In der Nähe
Die Würzburger Residenz liegt jenseits des Flusses; der Main fließt unterhalb.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.