Mainzer Dom und Altstadt
Ein tausend Jahre alter Dom aus rotem Sandstein und eine Kirche, deren Fenster Marc Chagall in seinen Achtzigern schuf.
Der Mainzer Dom wurde 975 begonnen und ist wie Worms und Speyer einer der Kaiserdome, mit Chören an beiden Enden und tausend Jahren ErzbischofsgrĂ€bern entlang seines Langhauses. In der NĂ€he hat St. Stephan neun tiefblaue Fenster, die Marc Chagall zwischen 1978 und 1985 schuf, eine Arbeit, die er in seinen Neunzigern als Geste der Versöhnung mit Deutschland ĂŒbernahm; es sind die einzigen Chagall-Fenster in einer deutschen Kirche. Die Altstadt um den Kirschgarten bewahrt FachwerkhĂ€user. Mainz hat eine ungewöhnlich groĂe Fastnacht, und Johannes Gutenberg arbeitete hier in den 1440er und 1450er Jahren.
Was du tatsÀchlich siehst
- Den Doppelchordom - einen 975 begonnenen romanischen Bau.
- Die Chagall-Fenster - neun blaue Fenster in St. Stephan, die einzigen in Deutschland.
- Den Kirschgarten - einen kleinen Platz mit FachwerkhÀusern.
- Den Markt - einen groĂen Erzeugermarkt neben dem Dom an mehreren Tagen der Woche.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober; der Markt findet dienstag-, freitag- und samstagvormittags statt. Die Fastnacht im Februar fĂŒllt die Stadt. Die Fenster von St. Stephan wirken im Morgenlicht am besten.
Ehrliche Erwartungen
Ein GroĂteil der Stadt ist Nachkriegsaufbau. Der Dom schlieĂt zu den Gottesdiensten. St. Stephan hat begrenzte Zeiten und bittet um Ruhe.
In der NĂ€he
Wiesbaden liegt jenseits des Rheins; Worms im SĂŒden.
Ăffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale SchlieĂungen Ă€ndern sich - prĂŒfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.