Schloss Lichtenstein
Ein Schloss, 1840 gebaut, um mittelalterlich auszusehen, weil ein Adliger einen Roman gelesen hatte und darin wohnen wollte.
Wilhelm Hauff veröffentlichte 1826 den Roman Lichtenstein, eine historische Erzählung, angesiedelt an einer realen, aber verfallenen Burg am Rand der Schwäbischen Alb. Herzog Wilhelm von Urach las ihn, kaufte das Gelände und ließ ab 1840 auf einem Felssporn über dem Tal ein neues Schloss in neugotischer Art errichten, mit einer Brücke über eine Kluft und Türmchen, die unmittelbar von der Felskante aufsteigen. Es ist klein, nur wenige Räume tief, und beherbergt eine Waffen- und Rüstungssammlung. Die Familie besitzt es bis heute. Unterhalb ist die Nebelhöhle, die ebenfalls in dem Roman vorkommt, als Schauhöhle geöffnet.
Was du tatsächlich siehst
- Das Schloss an der Felskante - einen neugotischen Bau auf einem Felssporn mit einer Brücke.
- Den Romanursprung - ein Schloss, gebaut, um ein Werk der Fiktion zu verwirklichen.
- Die Rüstungssammlung - Waffen und Rüstungen im kleinen Inneren.
- Die Nebelhöhle - eine Schauhöhle in der Nähe, die ebenfalls im Buch vorkommt.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober; das Schloss schließt über den Winter mit begrenzten Wochenendzeiten, und die Innenräume sieht man nur auf Führungen. Der Hof kann getrennt betreten werden.
Ehrliche Erwartungen
Das Innere ist klein, nur mit Führung zu sehen und oft ausgebucht. Die Winteröffnung ist minimal. Geparkt wird unterhalb, mit einem Aufstieg zu Fuß.
In der Nähe
Bad Urach liegt im Osten; Reutlingen im Norden.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.