Krämerbrücke
Die längste beidseitig mit bewohnten Häusern besetzte Brücke Europas, sodass sich das Überqueren wie eine Straße anfühlt.
Die Krämerbrücke überquert die Gera auf sechs Bögen und trägt Gebäude, seit die hölzerne Brücke abbrannte und 1325 in Stein wieder aufgebaut wurde; zweiunddreißig Häuser stehen heute darauf, auf beiden Seiten, sodass die Fahrbahn eine schmale Gasse ist und der Fluss von ihr aus unsichtbar bleibt. Sie ist die längste durchgehend bewohnte Brücke Europas. Ursprünglich waren es zweiundsechzig kleinere Häuser; sie wurden mit der Zeit zusammengelegt. An beiden Enden standen Kirchen, von denen eine als Turm erhalten ist. In den Häusern sind Werkstätten, Galerien und kleine Läden, und darüber wird gewohnt. Jeden Juni findet ein Brückenfest statt.
Was du tatsächlich siehst
- Die bewohnte Spanne - zweiunddreißig Häuser auf beiden Seiten der Brücke.
- Den verborgenen Fluss - eine Querung, die sich als Straße liest, nicht als Brücke.
- Die Werkstätten - Handwerksläden und Galerien in den Erdgeschossen.
- Den Endturm - den Überlebenden der beiden Brückenkirchen.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober; das Brückenfest fällt in den Juni und füllt die Altstadt. Sonntags sind die Läden geschlossen. Mittags ist es am vollsten mit Reisegruppen.
Ehrliche Erwartungen
Sie ist kurz und in wenigen Minuten überquert. Die Läden richten sich an Besucher. Den besten Blick auf die Brücke als Brücke hat man vom Ufer, nicht auf ihr.
In der Nähe
Der Erfurter Dom liegt im Westen; Weimar im Osten.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.