Karlsruher Schloss
Die Mitte einer als Fächer angelegten Stadt, mit zweiunddreißig Straßen, die von einem Turm ausstrahlen.
Markgraf Karl Wilhelm gründete Karlsruhe 1715, indem er ein Jagdschloss in einen Wald setzte und zweiunddreißig Alleen wie die Rippen eines Fächers von seinem Turm ausstrahlen ließ, von denen neun zu Stadtstraßen wurden und der Rest in die Wälder läuft; der Plan ist unter europäischen Städten einzigartig und gibt Karlsruhe seinen Beinamen Fächerstadt. Das Schloss wurde nach den Bomben von 1944 wiederaufgebaut und beherbergt heute das Badische Landesmuseum, dessen Sammlungen einen großen Bestand osmanischer Objekte aus den Kriegen des 17. Jahrhunderts umfassen, bekannt als Türkenbeute. Auf den Turm steigt man für den Blick über die strahlenförmigen Straßen.
Was du tatsächlich siehst
- Den Fächerplan - zweiunddreißig Alleen, die von einem einzigen Turm ausstrahlen.
- Den Turmblick - die radiale Anlage, von oben sichtbar.
- Die Türkenbeute - eine große Sammlung osmanischer Objekte im Museum.
- Den Schlossgarten - den Park dahinter, mit einer Kleinbahn.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober für den Park; das Museum ist montags geschlossen. Der Fächerplan erschließt sich am besten vom Turm, der eigene Öffnungszeiten hat.
Ehrliche Erwartungen
Das Schloss ist Nachkriegsrekonstruktion. Museumsabteilungen schließen für Umbauten. Der radiale Plan ist nur vom Turm oder auf einer Karte lesbar.
In der Nähe
Baden-Baden liegt im Süden; der Rhein im Westen.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.