Gendarmenmarkt
Ein Platz mit zwei gleich gestalteten Kuppelkirchen, die einander gegenüberstehen, für verschiedene Gemeinden und verschiedene Sprachen gebaut.
Der Platz trägt zwei nahezu gleich gestaltete Kirchen, die einander gegenüberstehen: den Französischen Dom, ab 1701 für hugenottische Flüchtlinge gebaut, die damals einen erheblichen Teil der Berliner Bevölkerung ausmachten, und den Deutschen Dom für die ortsansässige lutherische Gemeinde. Friedrich der Große ließ beiden in den 1780er-Jahren gleiche Kuppeltürme hinzufügen, rein der architektonischen Wirkung wegen und nicht für den Gottesdienst, weshalb die Kuppeln von den Kirchen darunter etwas abgesetzt stehen. Dazwischen steht das Konzerthaus von 1821 von Karl Friedrich Schinkel, auf den Trümmern eines abgebrannten Theaters errichtet. Alle drei wurden im Krieg zerstört und wiederaufgebaut.
Was du tatsächlich siehst
- Die Zwillingskuppeln - gleiche Türme, der Symmetrie wegen und nicht für den Gottesdienst hinzugefügt.
- Die Hugenottenkirche - für die französischsprachige Flüchtlingsgemeinde gebaut.
- Das Schinkel-Konzerthaus - einen Bau von 1821 zwischen den beiden Kirchen.
- Den Weihnachtsmarkt - einen kostenpflichtigen Markt, der im Dezember den Platz füllt.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober oder der Dezember für den Weihnachtsmarkt, der Eintritt verlangt. Turmaufstiege geben Blicke über die Mitte. Konzerte laufen ganzjährig.
Ehrliche Erwartungen
Alle drei Gebäude sind Nachkriegsrekonstruktionen. Der Weihnachtsmarkt verlangt ungewöhnlicherweise Eintritt. Der Platz ist oft teilweise von Veranstaltungen belegt.
In der Nähe
Unter den Linden liegt im Norden; Checkpoint Charlie im Süden.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.