Düsseldorfer MedienHafen
Ein arbeitender Hafen, zum Architekturquartier geworden, mit drei Gebäuden von Frank Gehry, die sich aneinanderlehnen.
Der Hafen schlug Fracht um, bis der Verkehr zurückging, und ab den 1990er-Jahren entwickelte die Stadt die Becken als Medien- und Designquartier, behielt Kaimauern, Kräne und Kopfsteinpflaster und setzte neue Bauten zwischen die alten Speicher. Der Neue Zollhof von 1999 von Frank Gehry besteht aus drei verbundenen Gebäuden, eines in weißem Putz, eines in rotem Backstein, eines in poliertem Stahl, jedes mit Wänden, die sich krümmen und neigen, sodass kein Fenster ganz rechtwinklig ist. Der nahe Rheinturm, 240 Meter hoch, trägt eine Lichterreihe am Schaft, die als Dezimaluhr funktioniert und Stunden, Minuten und Sekunden anzeigt. Alte Kräne stehen noch an den Kais.
Was du tatsächlich siehst
- Die Gehry-Bauten - drei geneigte Baukörper in Putz, Backstein und Stahl.
- Die Rheinturmuhr - einen Turm, dessen Lichter die Zeit als Dezimalanzeige lesen.
- Die erhaltene Infrastruktur - Kaimauern, Kopfsteinpflaster und Kräne aus dem Arbeitshafen.
- Die umgebauten Speicher - alte Hafengebäude, zwischen neuen weitergenutzt.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober; das Quartier ist tagsüber ein Bürogebiet und abends ein Restaurantviertel. Die Aussichtsetage des Turms ist ganzjährig geöffnet.
Ehrliche Erwartungen
Es ist ein arbeitendes Bürogebiet, keine Besucherattraktion, und am Wochenende still. Die Innenräume sind privat. Die Turmetage kostet getrennt.
In der Nähe
Düsseldorfs Altstadt liegt im Norden; der Rhein fließt daneben.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.