Schloss Charlottenburg
Berlins größtes Schloss, mit einem Raum, der mit über zweitausend Stücken chinesischen und japanischen Porzellans ausgekleidet ist.
Sophie Charlotte, Gemahlin des ersten Königs in Preußen, begann das Schloss 1695 als Sommerhaus, und es wurde im Lauf des 18. Jahrhunderts wiederholt erweitert, bis es das größte Schloss Berlins war. Das Porzellankabinett ist vom Boden bis zur Decke mit über zweitausend Stücken chinesischen und japanischen Porzellans ausgekleidet, auf Konsolen und Spiegeln angeordnet, eine damals modische und selten erhaltene Präsentationsform. Der Neue Flügel birgt Rokoko-Prunkräume von Knobelsdorff und Gemälde von Watteau. Bomben zerstörten 1943 große Teile des Baus; der Wiederaufbau zog sich über Jahrzehnte, und das Porzellankabinett wurde aus erhaltenen Stücken und Aufzeichnungen rekonstruiert.
Was du tatsächlich siehst
- Das Porzellankabinett - einen Raum, ausgekleidet mit über zweitausend Stücken.
- Den Neuen Flügel - Rokoko-Prunkräume und eine Watteau-Sammlung.
- Den Barockgarten - einen förmlichen Garten, der in einen englischen Park übergeht.
- Das Mausoleum - einen kleinen Tempel im Park mit königlichen Grablegen.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober für den Park; das Schloss ist montags geschlossen. Verschiedene Flügel haben eigene Tickets oder einen Kombipass. Im Dezember füllen Weihnachtsmärkte den Vorplatz.
Ehrliche Erwartungen
Vieles ist Nachkriegsrekonstruktion nach den Bomben von 1943. Die Flügel werden getrennt bepreist. Montags ist geschlossen, und am Wochenende bilden sich Schlangen.
In der Nähe
Das Berliner Zentrum liegt im Osten; das Olympiastadion im Westen.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.