Bremer Altstadt
Ein gotisches Rathaus und ein steinerner Ritter, von der UNESCO gemeinsam als Sinnbilder bürgerlicher Selbstständigkeit gelistet.
Das Rathaus wurde ab 1405 erbaut und erhielt 1612 eine Front der Weserrenaissance, und sein Innenraum überstand den Zweiten Weltkrieg unversehrt, samt der Oberen Halle mit den von der Decke hängenden Schiffsmodellen. Davor steht der Roland, eine über fünf Meter hohe Steinfigur, 1404 errichtet und ein Schwert der Gerechtigkeit haltend, aufgestellt als Aussage über die Reichsunmittelbarkeit der Stadt und ihre Freiheit vom Erzbischof; die UNESCO listete 2004 beide gemeinsam. Neben dem Rathaus steht die Bronze der Bremer Stadtmusikanten von 1953, Esel, Hund, Katze und Hahn aus dem Grimm-Märchen; Besucher fassen dem Esel für Glück an die Vorderbeine.
Was du tatsächlich siehst
- Das Rathaus - einen gotischen Bau mit Renaissancefront von 1612 und unversehrtem Innenraum.
- Den Roland - eine Steinfigur von 1404, die die Freiheit der Stadt behauptet.
- Die Stadtmusikanten - die Bronze der Märchentiere von 1953.
- Die Böttcherstraße - eine expressionistische Backsteingasse der 1920er-Jahre am Platz.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober; das Rathausinnere sieht man auf Führungen zu festen Zeiten, und es schließt für städtische Anlässe. Im Dezember füllen Weihnachtsmärkte den Platz.
Ehrliche Erwartungen
Das Rathaus gibt es nur mit Führung zu festen Zeiten. Der Platz ist in der Saison voll. Vor der Stadtmusikantenstatue steht immer eine Schlange.
In der Nähe
Das Schnoorviertel liegt im Süden; Bremerhaven flussabwärts.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.