Basilika Birnau
Eine Rokokokirche über den Weinbergen, in der eine kleine geschnitzte Figur namens Honigschlecker steht.
Zwischen 1747 und 1750 von Peter Thumb für die Mönche von Salem erbaut, steht Birnau an einem Rebhang über dem Bodensee, mit den Alpen jenseits des Wassers sichtbar. Der Innenraum ist weiß und golden, mit Fresken von Gottfried Bernhard Göz und Stuck und Figuren von Joseph Anton Feuchtmayer. Darunter ist der Honigschlecker, ein kleiner Putto neben dem Bernhardsaltar, der sich Honig vom Finger leckt, mit einem Bienenkorb zu Füßen, ein Verweis auf Bernhards Beinamen doctor mellifluus, der honigfließende Lehrer; er ist zum bekanntesten Detail der Kirche geworden. Der Weinberg ringsum wird noch immer vom Zisterzienserbetrieb bewirtschaftet.
Was du tatsächlich siehst
- Den Honigschlecker - einen Putto, der neben dem Bernhardsaltar Honig leckt.
- Feuchtmayers Stuck - Figuren und Zierat im ganzen Innenraum.
- Den Rebhang - bewirtschaftete Reben, die zum See hin abfallen.
- Den Alpenblick - Schweizer und österreichische Gipfel jenseits des Wassers bei klarem Wetter.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober; die Kirche schließt während der Gottesdienste und in manchen Jahreszeiten über Mittag. Morgenlicht passt zum Innenraum. Der Herbst bringt darunter die Lese.
Ehrliche Erwartungen
Es ist eine Kirche ohne weitere Einrichtungen außer einem Weinladen. Gottesdienste unterbrechen die Besichtigung. Die Parkplätze an der Straße darüber sind knapp.
In der Nähe
Salem liegt landeinwärts; Unteruhldingen im Osten.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.