Kloster Bebenhausen
Eine Zisterzienserabtei in einem Waldtal, fast vollständig erhalten, weil sie in ein Jagdschloss umgewandelt wurde.
Um 1183 gegründet und bald darauf von Zisterziensern übernommen, überstand Bebenhausen die Reformation als evangelisches Seminar und wurde später als königliches Jagdschloss hergerichtet, was bedeutete, dass die Gebäude gepflegt statt abgerissen wurden; das Ergebnis ist eine der vollständigsten erhaltenen Klosteranlagen Süddeutschlands. Das Sommerrefektorium hat eine Gewölbedecke auf schlanken Säulen, die sich wie Palmen ausbreitet, und Kreuzgang, Dormitorium, Kapitelsaal und Mühlen sind erhalten. König Wilhelm II. von Württemberg nutzte das Schloss, und seine Witwe Charlotte lebte bis 1946 dort. Der Schönbuch umgibt es als Naturpark.
Was du tatsächlich siehst
- Das Sommerrefektorium - ein Gewölbe, das sich von schlanken Mittelsäulen ausbreitet.
- Den vollständigen Grundriss - Kreuzgang, Dormitorium, Kapitelsaal und Mühlen.
- Das Jagdschloss - königliche Räume, in die Klostergebäude eingebaut.
- Den Schönbuch - einen Naturpark, der das Tal umschließt.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober; das Kloster ist montags geschlossen und verkürzt im Winter die Zeiten. Die Schlossräume werden zu festen Zeiten auf getrennten Führungen gezeigt.
Ehrliche Erwartungen
Kloster und Schloss brauchen getrennte Tickets, und das Schloss gibt es nur mit Führung. Die Innenräume sind weitgehend leer. Das Dorf ringsum ist winzig.
In der Nähe
Tübingen liegt im Süden; Stuttgart im Norden.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.