Jagdschloss Augustusburg
Ein Renaissance-Jagdschloss auf einem Berg mit einem hundertdreißig Meter tief durch Granit geschlagenen Brunnen.
Kurfürst August ließ es zwischen 1568 und 1572 auf einem Basaltberg über dem Zschopautal errichten, einen symmetrischen Renaissanceblock mit vier Ecktürmen um einen Hof, gedacht als Jagdschloss und als Machtzeichen. Der Brunnen im Hof reicht hundertdreißig Meter tief durch hartes Gestein und brauchte Jahre bis zur Fertigstellung. Das Hasenhaus birgt einen gemalten Jagdfries, in dem Hasen die Jäger jagen und kochen, ein Verkehrungsbild, wie es in der Zeit vorkam. Das Schloss beherbergt heute ein Motorradmuseum mit einer großen Sammlung, ein Kutschenmuseum und eine Schau über Greifvögel. Eine Drahtseilbahn von 1911 steigt aus dem Tal herauf.
Was du tatsächlich siehst
- Den 130-Meter-Brunnen - einen im Hof durch Granit geschlagenen Schacht.
- Den Hasenfries - gemalte Szenen, in denen Hasen die Jäger jagen und kochen.
- Das Motorradmuseum - eine große Sammlung über mehrere Stockwerke.
- Die Drahtseilbahn von 1911 - eine Strecke, die von Erdmannsdorf im Tal heraufführt.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober; die Drahtseilbahn fährt saisonal mit reduziertem Winterbetrieb. Museen sind im Winter an manchen Montagen geschlossen. Der Berg ist im Winter offen und kalt.
Ehrliche Erwartungen
Die Drahtseilbahn fährt saisonal. Museumsteile haben getrennte oder kombinierte Tickets. Der Schlossinnenraum ist teils leer.
In der Nähe
Chemnitz liegt im Westen; das Erzgebirge steigt im Süden an.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.