Volksgarten
Ein förmlicher Rosengarten auf einer gesprengten Bastei, mit einem griechischen Tempel und einem Denkmal für Kaiserin Elisabeth.
Napoleons Truppen sprengten 1809 die Burgbastei, und der Grund wurde ab 1823 als Garten angelegt - von Anfang an dem Publikum geöffnet, was der Name festhält. Er ist förmlich, wo der Stadtpark Landschaft ist: axiale Wege, geschnittene Hecken und rund dreitausend Rosenstöcke in etwa vierhundert Sorten in Beeten, die der Grund sind, weshalb die meisten zwischen Mai und September kommen. Der Theseustempel von 1821 nach Pietro Nobile, eine verkleinerte Fassung des Theseions in Athen, steht an dem einen Ende und wurde errichtet, um Canovas Theseusgruppe aufzunehmen, die heute im Kunsthistorischen steht; er wird für kleine zeitgenössische Kunstinstallationen genutzt. Ein Marmordenkmal für Kaiserin Elisabeth von 1907 sitzt am anderen Ende im Gebüsch, und das Burgtheater und die Hofburg schließen die Seiten.
Was du tatsächlich siehst
- Rund dreitausend Rosen - etwa vierhundert Sorten in förmlichen Beeten.
- Der Theseustempel - Nobiles griechischer Tempel von 1821, heute ein Kunstraum.
- Das Elisabeth-Denkmal - das Marmordenkmal von 1907 am fernen Ende.
- Ein Garten auf einer gesprengten Bastei - nach der französischen Sprengung von 1809 angelegt.
Wann du hinfahren solltest
Mai bis September für die Rosen; der Juni ist der Höhepunkt. Eine Stunde.
Ehrliche Erwartungen
Außerhalb der Rosenzeit sind die Beete kahl und der Garten schlicht. Er ist klein und belebt, denn er liegt zwischen Hofburg und Ring auf einer Hauptroute der Besucher.
In der Nähe
Die Hofburg, das Burgtheater und der Heldenplatz liegen unmittelbar ringsum.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.