Silberbergwerk Schwaz
Das Bergwerk, das im sechzehnten Jahrhundert den größten Teil des europäischen Silbers lieferte, mit der Grubenbahn in den Berg befahren.
Im fünfzehnten und sechzehnten Jahrhundert war Schwaz einer der größten Bergbaubetriebe Europas und lieferte nach manchen Darstellungen den größten Teil des Weltsilbers, weshalb die Stadt von achttausend Einwohnern auf ihrem Höhepunkt rund zwanzigtausend Menschen fasste und weshalb das Bankhaus Fugger so stark daran beteiligt war. Das Silber finanzierte habsburgische Politik und bezahlte Kaiserwahlen; aus demselben Berg kam Kupfer. Der Besuch beginnt mit einer Fahrt von rund achthundert Metern in den Berg auf der Grubenbahn des Sigmund-Erbstollens, rittlings auf einer schmalen Bank in einem niedrigen Stollen, und dann einem Gang durch Strecken mit den Wasserrädern, Fahrten und von Hand geschlagenen Ortsbrüsten jener Zeit, bei beständigen zwölf Grad. Das Ausmaß der Handarbeit ist das Entscheidende.
Was du tatsächlich siehst
- Eine Grubenbahn in den Berg - achthundert Meter hinein auf einer schmalen Bank.
- Von Hand geschlagene Strecken des sechzehnten Jahrhunderts - die Baue, Fahrten und Wasserräder.
- Ein Silberbetrieb europäischen Maßstabs - der Berg, der habsburgische Politik finanzierte.
- Beständige zwölf Grad - die Temperatur unter Tage zu jeder Jahreszeit.
Wann du hinfahren solltest
Ganzjährig; das Bergwerk hält eine gleichbleibende Temperatur. Ein halber Tag.
Ehrliche Erwartungen
Nur mit Führung, zu festen Zeiten, und es ist kalt und feucht - Overalls und Helme werden gestellt. Der Bahnstollen ist niedrig und eng; nichts für jemanden mit Platzangst.
In der Nähe
Schloss Tratzberg liegt nahe; Hall in Tirol und Innsbruck liegen westlich.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.