Nockalmstraße
Eine Mautstraße mit zweiundfünfzig Kehren über die gerundeten Nockberge, ein Höhenzug aus Graskuppen, anders als der Rest der Alpen.
Die Nockberge bestehen aus altem kristallinem Gestein, das zu gerundeten grasbewachsenen Kuppen verwitterte statt zu den Kalktürmen und vergletscherten Gipfeln, die den größten Teil der Ostalpen bestimmen, sodass ein Höhenzug jenseits der zweitausend Meter eher wie Bergland aussieht als wie Gebirge - das örtliche Wort Nock meint eine gerundete Kuppe. Die Nockalmstraße führt auf rund fünfunddreißig Kilometern in zweiundfünfzig Kehren über den Höhenzug, 1981 eröffnet, mautpflichtig und einen großen Teil des Jahres von Schnee gesperrt. An ihr liegen Almhütten, Informationspunkte zur Geologie und zur Arnika- und Enzianflora, Wanderrouten über die Kuppen und Lärchenwald. Der Höhenzug ist UNESCO-Biosphärenreservat, und ein Teil davon war vor der Umwidmung Nationalpark; die Beweidung läuft auf den Almen weiter wie seit Jahrhunderten.
Was du tatsächlich siehst
- Gerundete Graskuppen - altes kristallines Gestein, anders verwittert als die Kalkalpen.
- Zweiundfünfzig Kehren - die Mautstraße, die den Höhenzug auf fünfunddreißig Kilometern quert.
- Bewirtschaftete Almhütten - die Beweidung, die neben der Straße auf den Weiden weiterläuft.
- Ein Biosphärenreservat - die Nockberge und ihre Flora unter UNESCO-Ausweisung.
Wann du hinfahren solltest
Mai bis Oktober; bei Schnee ist die Straße gesperrt. Ein Tag.
Ehrliche Erwartungen
Die Straße ist mautpflichtig und einen guten Teil des Jahres gesperrt. Wolken sitzen oft auf den Kuppen. Es ist eine Fahr- und Wanderroute - außer Hütten gibt es wenig daran.
In der Nähe
Bad Kleinkirchheim liegt südlich; der Millstätter See südwestlich.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.