Stockalperpalast
Ein barocker Kaufmannspalast in Brig mit drei zwiebelbekrönten Türmen, gebaut aus den Erträgen der Simplonroute.
Kaspar Stockalper baute ihn zwischen 1658 und 1678, und er war bei seiner Errichtung der grösste Privatbau der Schweiz. Sein Vermögen kam daher, dass er den Verkehr über den Simplonpass beherrschte - Transport, Salz, Söldnerwerbung und Finanzen -, und der Palast war eine Aussage über diese Stellung, mit einem Arkadenhof und drei Türmen unter Zwiebelhauben, nach den Weisen benannt: Kaspar, Melchior und Balthasar. Es ging nicht gut aus; das Wallis erhob sich 1678 gegen ihn, und er floh nach Domodossola und kehrte erst spät im Leben zurück. Das Gebäude beherbergt heute das Stadtarchiv, ein Museum und Büros, und der Arkadenhof steht zum Betreten offen. Die Gärten daneben sind öffentlich.
Was du tatsächlich siehst
- Drei zwiebelbekrönte Türme - nach den Weisen benannt über der Dachlinie.
- Einen Arkadenhof - offen zum Betreten, ohne Gebühr.
- Das Simplonvermögen - den Passverkehr, der den Bau bezahlte.
- Einen Kaufmann, der sich übernahm - Stockalper 1678 vertrieben.
Wann du hinfahren solltest
Ganzjährig; Führungen laufen nach saisonalem Fahrplan. Zwei Stunden.
Ehrliche Erwartungen
Die Innenräume sind nur auf Führungen zu festen Zeiten zu sehen, vor allem auf Deutsch. Ein grosser Teil des Gebäudes sind Büros und Archive und wird nicht gezeigt. Hof und Gärten sind der freie Teil und brauchen zwanzig Minuten.
In der Nähe
Die Simplonpassstrasse steigt nach Süden; die Aletschregion liegt im Nordosten.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.