Abtei Bellelay
Eine barocke Abteikirche im Berner Jura, in der die Mönche den Tête de Moine entwickelten.
Die Prämonstratenserabtei Bellelay wurde im zwölften Jahrhundert gegründet, und ihre in den 1710er Jahren neu erbaute Kirche ist ein stattlicher Barockbau, der fast allein in Juraweide steht - überraschend ist die Lage, denn es gibt keinen Ort ringsum. Die Mönche machten einen Käse, der seit dem zwölften Jahrhundert bezeugt ist und als Tête de Moine bekannt wurde, Mönchskopf, ein Name, der nach der Revolution haften blieb; er wird nicht geschnitten, sondern mit der Girolle, einer 1982 erfundenen drehenden Klinge, zu Rosetten geschabt, was seinen Geschmack verändert, indem es die der Luft ausgesetzte Fläche vergrössert. Die Abtei wurde 1797 säkularisiert, diente als psychiatrische Klinik, und die Kirche wird heute für Konzerte und Ausstellungen genutzt.
Was du tatsächlich siehst
- Eine Barockkirche in offener Weide - keinen Ort, nur Juraweide ringsum.
- Den Ursprung des Tête de Moine - den Käse, hier seit dem zwölften Jahrhundert bezeugt.
- Die Girolle - die Klinge von 1982, die den Käse zu Rosetten schabt.
- Eine säkularisierte Abtei - Klinikbetrieb nach 1797, heute Konzerte und Ausstellungen.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober. Zwei Stunden.
Ehrliche Erwartungen
Die Kirche ist ausserhalb der Veranstaltungstermine oft verschlossen - prüfe das vor der Anreise. Der öffentliche Verkehr fährt selten. In Bellelay gibt es ausser der Abtei und dem Käsehaus sehr wenig. Der Zugang im Winter kann verschneit sein.
In der Nähe
Saignelégier und die Freiberge liegen im Norden; Tavannes im Süden.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.