Die Altstadt von Schaffhausen
Eine Kaufmannsstadt bemalter Fassaden und 171 Erker, unter einer runden Festung mit fünf Meter dicken Mauern.
Schaffhausen wurde reich, weil Schiffe auf dem Rhein hier löschen und den Fall flussabwärts umgehen mussten, und die Kaufmannshäuser zeigen es: Die Altstadt hat hunderteinundsiebzig Erker, vorkragende Ausbauten als Standeszeichen, und Fassaden mit Freskenmalerei, wobei das Haus zum Ritter aus den 1570er Jahren das aufwendigste ist. Über der Stadt steht der Munot, eine zwischen 1564 und 1585 errichtete Rundfestung nach einem von Dürers Befestigungslehre beeinflussten Entwurf, mit einer Kasematte, deren Gewölbe auf einem einzigen Mittelpfeiler ruht, und einer Rampe, breit genug für Pferde. Ein Wächter wohnt noch im Turm und läutet die Glocke jeden Abend um neun. Der Rheinfall liegt ein kurzes Stück flussabwärts.
Was du tatsächlich siehst
- 171 Erker - die vorkragenden Ausbauten, die Kaufleute für ihren Rang bauten.
- Das Haus zum Ritter - die aufwendigste bemalte Fassade, aus den 1570er Jahren.
- Den Munot - eine Rundfestung von 1564-1585 mit einpfeiliger Kasematte.
- Einen Wächter noch im Turm - die Glocke, jeden Abend um neun geläutet.
Wann du hinfahren solltest
Ganzjährig. Ein halber Tag.
Ehrliche Erwartungen
Die Altstadt ist kompakt und in zwei Stunden begangen. Die Munotrampe ist steil. Die Freskenfassaden sind unterschiedlich erhalten und manche sind Wiederherstellungen. Die Stadt ist im Übrigen industriell und modern.
In der Nähe
Der Rheinfall liegt wenige Kilometer flussabwärts; Stein am Rhein flussaufwärts.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.