Raron
Eine auf einen Felsen über die Rhone gebaute Kirche, mit einem Weltgerichtsfresko innen und Rilke an ihrer Mauer begraben.
Die Burgkirche von Raron steht auf einem Felskopf über dem Rhonetal, im frühen sechzehnten Jahrhundert in die Reste einer Burg gebaut, und ihr Inneres birgt ein sehr grosses Weltgericht, um 1512 auf die Westwand gemalt - dicht bevölkert, lebhaft und für eine Dorfkirche ungewöhnlich gut erhalten. Rainer Maria Rilke wählte es als Grabstätte: Er hatte sich in der Nähe in Muzot niedergelassen, sah die Kirche auf einem Spaziergang und hinterliess Anweisungen; er starb 1926 und liegt an der Südmauer unter einem schlichten Stein mit einem Epitaph über die Rose, das er selbst schrieb. Das Grab zieht einen steten Zulauf von Lesenden an. Unter dem Felsen dient eine moderne Kirche der Gemeinde, und der ältere Bau wird für das Fresko und die Lage gehalten.
Was du tatsächlich siehst
- Eine Kirche auf einem Burgfelsen - in die Befestigung über der Rhone gebaut.
- Ein Weltgericht von etwa 1512 - das innen die Westwand bedeckt.
- Rilkes Grab - an der Südmauer, mit seinem eigenen Epitaph.
- Das Rhonetal unten - die ganze Breite von der Terrasse.
Wann du hinfahren solltest
Ganzjährig. Zwei Stunden.
Ehrliche Erwartungen
Der Felskopf wird über einen steilen Anstieg aus dem Dorf erreicht. Die alte Kirche kann ausserhalb der Öffnungszeiten verschlossen sein - erkundige dich vor Ort. Das Dorf ist klein mit wenigen Einrichtungen. Das Grab ist schlicht und leicht zu übersehen.
In der Nähe
Visp und die Zermattlinie liegen im Osten; das Lötschental im Norden.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.