Neuenburger Altstadt
Eine Stadt aus gelbem Kalkstein, was Dumas dazu brachte, sie einen aus einem Butterblock geschnitzten Ort zu nennen.
NeuchĂątel wurde aus einem örtlichen gelben Kalkstein gebaut, der in Hauterive gebrochen wurde, und die Wirkung bei tiefer Sonne brachte den Satz hervor, der gewöhnlich Alexandre Dumas zugeschrieben wird, die Stadt sehe aus, als sei sie aus einem Butterblock geschnitzt. Ăber den Gassen stehen das Schloss und die Stiftskirche gemeinsam auf einer Terrasse: Die Kirche stammt aus dem zwölften Jahrhundert und hĂ€lt ein Kenotaph der Grafen von Neuenburg von etwa 1372, eine bemalte Gruppe von fĂŒnfzehn Figuren, die zu den bedeutendsten gotischen GrabdenkmĂ€lern nördlich der Alpen gehört. Die Stadt gehörte einen Grossteil des achtzehnten und neunzehnten Jahrhunderts zu Preussen, was sich an den klassizistischen Bauten weiter unten zeigt. Das ArchĂ€ologiemuseum LatĂ©nium liegt am Ufer.
Was du tatsÀchlich siehst
- Gelben Kalkstein ĂŒberall - den Stein hinter der Butterblockbeschreibung.
- Das Grafenkenotaph - fĂŒnfzehn bemalte Figuren von etwa 1372.
- Schloss und Stiftskirche - die Terrasse ĂŒber den Gassen.
- Eine preussische Zeit - die klassizistischen Bauten aus den Jahren unter Berlin.
Wann du hinfahren solltest
GanzjÀhrig. Ein halber Tag.
Ehrliche Erwartungen
Der Aufstieg vom Bahnhof zur Terrasse ist steil. Das Schloss ist Sitz der Kantonsregierung, der Zugang lĂ€uft also ĂŒber FĂŒhrungen zu festen Zeiten. Die Museen sind montags geschlossen. Die Seefront ist modern und vom alten Kern getrennt.
In der NĂ€he
Die Areuseschluchten und der Creux du Van liegen im Westen; der Neuenburgersee darunter.
Ăffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale SchlieĂungen Ă€ndern sich - prĂŒfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.