Monte San Salvatore
Ein zuckerhutförmiger Gipfel über Lugano, mit einer Standseilbahn von 1890 bestiegen, mit einer Blitzforschungsstation zuoberst.
Der San Salvatore erhebt sich auf 912 Meter in einem ausgeprägten Kegel am Ende der Halbinsel, die den Luganersee teilt, und die Standseilbahn hinauf fährt seit 1890. Vom Gipfel ist der See auf beiden Seiten zugleich sichtbar, mit den Tessiner Alpen im Norden und, bei klarer Luft, dem Monte-Rosa-Massiv im Westen. Eine kleine Kirche und ein Museum zur Geschichte des Bergs sitzen zuoberst, und die Dachterrasse wird über eine kurze Treppe erreicht. Der Gipfel trägt eine seit Langem betriebene Blitzforschungsstation: Er wird oft genug getroffen, dass die hier seit den 1940er Jahren erhobenen Messungen einen bedeutenden Teil dessen tragen, was über das Verhalten von Blitzen bekannt ist. Wege steigen durch Kastanienwälder nach Carona und Morcote ab.
Was du tatsächlich siehst
- Den See auf beiden Seiten - die Halbinsel, die den Luganersee darunter teilt.
- Eine Standseilbahn von 1890 - die ursprüngliche Strecke ab Paradiso.
- Eine Blitzforschungsstation - Jahrzehnte von Einschlagsmessungen vom Gipfel.
- Abstiege durch Kastanienwälder - Wege nach Carona und Morcote.
Wann du hinfahren solltest
März bis November. Ein halber Tag.
Ehrliche Erwartungen
Die Standseilbahn schliesst über den Winter und für Wartungen. Dunst über dem See verbirgt oft die fernen Gipfel. Der Gipfelbereich ist klein, und die Terrasse füllt sich zum Sonnenuntergang. Der Abstieg nach Morcote ist länger, als er aussieht.
In der Nähe
Lugano liegt an der Talstation; Morcote und Carona am Abstieg.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.