Die Kirche von Mogno
Eine kleine moderne Kirche aus gestreiftem grauem und weissem Stein in einem Tessiner Seitental, innen oval, gedeckt von einer geneigten Glasscheibe.
Illustration - eine Szene im Geist des Ortes, kein Foto davon.
Der Weiler Mogno verlor seine alte Kirche in den 1980er Jahren an eine Lawine, und der Ersatz, vom Tessiner Architekten Mario Botta entworfen, wurde in den 1990er Jahren aus örtlichem Stein in abwechselnden BĂ€ndern aus grauem Gneis und weissem Marmor errichtet. Der Grundriss ist aussen quadratisch und innen elliptisch, die WĂ€nde neigen sich nach aussen, wĂ€hrend sie aufsteigen, und das Dach ist eine geneigte Scheibe aus Glas und Stahl, die den Innenraum mit blossem Tageslicht fĂŒllt und sonst nichts. Sie fasst ein paar Dutzend Menschen. Zwischen einer Handvoll SteinhĂ€user am Ende eines engen Tals stehend, ist sie ein bewusstes StĂŒck Architektur an einem Ort mit fast keinen anderen Bauten.
Was du tatsÀchlich siehst
- Das gestreifte Mauerwerk - BĂ€nder aus grauem Gneis und weissem Marmor durch WĂ€nde und Boden.
- Das Glasdach - die geneigte Scheibe, die den ganzen Innenraum von oben belichtet.
- Den elliptischen Innenraum - ein Quadrat aussen, das drinnen zu einem ovalen Raum wird.
- Die Tallage - die Kirche zwischen wenigen SteinhÀusern am Talschluss.
Wann du hinfahren solltest
SpĂ€tes FrĂŒhjahr bis Herbst, wenn die Talstrasse und die Busse normal fahren und das Licht in nĂŒtzlichem Winkel durch das Glasdach kommt. Die Mittagszeit gibt den stĂ€rksten Kontrast auf dem gestreiften Stein. Im Winter liegt das obere Tal unter Schnee, und der Zugang kann eingeschrĂ€nkt sein, und die Kirche ist ausserhalb der Gottesdienstzeiten manchmal verschlossen.
Ehrliche Erwartungen
Es ist eine lange Fahrt ein Sackgassental hinauf fĂŒr ein kleines GebĂ€ude, und im Weiler gibt es sehr wenig sonst: keine LĂ€den, eine Strasse, begrenzten Parkraum. Die BusanschlĂŒsse sind selten, weshalb eine falsche Abfahrt Stunden kostet. Die Kirche kann ohne AnkĂŒndigung geschlossen sein, und dann bleibt nur, sie von aussen anzuschauen.
In der NĂ€he
Das Maggiatal darunter hat auf seiner ganzen LÀnge Flussbecken und Steindörfer.
Ăffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale SchlieĂungen Ă€ndern sich - prĂŒfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.