Jet d'Eau
Eine 140 Meter hohe Säule aus Seewasser über Genf, die als Überdruckventil des städtischen Hydrauliknetzes begann.
Den Jet d'Eau gibt es wegen der Rohrleitungen. Im Jahr 1886 brauchte das städtische Hydraulikkraftnetz, das Maschinen in Werkstätten in ganz Genf antrieb, einen Ort, um überschüssigen Druck abzulassen, wenn die Werkstätten für die Nacht schlossen, und ein Ventil an der Rhone liess ihn als Strahl frei. Den Leuten gefiel das, weshalb er 1891 in den Hafen versetzt und als Zierde dauerhaft eingerichtet wurde. Die heutige Anlage stammt von 1951 und ist ein geschlossenes System, das das Wasser direkt aus dem See nimmt: Zwei Pumpen drücken etwa fünfhundert Liter je Sekunde auf eine Höhe von hundertvierzig Metern, mit rund zweihundert Kilometern in der Stunde, sodass in jedem Moment ungefähr sieben Tonnen Wasser in der Luft sind. Ein Steg lässt Besucher zum Fuss gehen und durchnässt werden.
Was du tatsächlich siehst
- Einen 140 Meter hohen Strahl - etwa sieben Tonnen Wasser gleichzeitig in der Luft.
- Einen Ursprung als Überdruckventil - den Überschuss des Hydrauliknetzes von 1886 ablassend.
- Einen Steg zum Fuss - nah genug, um vom Sprühnebel durchnässt zu werden.
- Seewasser, kein Leitungswasser - ein geschlossenes System, das direkt aus dem See zieht.
Wann du hinfahren solltest
März bis Oktober. Eine Stunde.
Ehrliche Erwartungen
Er wird bei starkem Wind, hartem Frost und für Wartungen abgestellt, ist also nicht garantiert. Nahe am Fuss zu stehen heisst, nass zu werden - der Sprühnebel ist stark. Den besten vollen Blick hat man weiter entlang der Quais oder am gegenüberliegenden Ufer.
In der Nähe
Genfs Altstadt liegt hinter den Quais; das UNO-Viertel im Nordwesten.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.