Grosser St. Bernhard
Ein Hospiz auf 2.469 Metern, das seit tausend Jahren Reisende beherbergt und den Rettungshunden ihren Namen gab.
Der Pass trĂ€gt seit der Antike Verkehr zwischen der Rhone und dem Aostatal - auf der Höhe wurden römische Reste gefunden -, und das Hospiz wurde im elften Jahrhundert von Bernhard von Menthon gegrĂŒndet, um Reisende auf einer Querung zu beherbergen, die sie regelmĂ€ssig tötete. Augustinerchorherren fĂŒhren es seither, was es zu einer der am lĂ€ngsten durchgehend besetzten Zufluchten Europas macht. Die hier zum AufspĂŒren von Reisenden im Schnee gezĂŒchteten Hunde wurden zum Bernhardiner, und obwohl die Rasse keine Rettungsarbeit mehr leistet, werden im Sommer weiterhin Tiere auf dem Pass und im Winter in Martigny gehalten. Ein Museum behandelt die Geschichte des Passes, und ein kleiner See neben dem Hospiz bleibt einen Grossteil des Jahres gefroren.
Was du tatsÀchlich siehst
- Ein seit tausend Jahren gefĂŒhrtes Hospiz - seit dem elften Jahrhundert von Chorherren besetzt.
- Die Hunde, die den Namen ĂŒbernahmen - im Sommer weiterhin auf dem Pass gehalten.
- Römische Spuren auf der Höhe - die alte Nutzung der Querung.
- Einen fast ganzjÀhrig gefrorenen See - neben den Bauten auf 2.469 Metern.
Wann du hinfahren solltest
Juni bis Oktober, wenn die Passstrasse offen ist. Ein Tag.
Ehrliche Erwartungen
Die Strasse ist etwa von November bis Mai durch Schnee gesperrt - dann fĂ€hrt nur der Tunnel darunter, und der umgeht das Hospiz. Das Wetter zuoberst ist kalt und kann in Minuten umschlagen. Die Hunde sind eine SommerprĂ€senz, nicht garantiert. Die italienische Grenze verlĂ€uft ĂŒber den Pass.
In der NĂ€he
Bourg-Saint-Pierre liegt darunter; Aosta die italienische Seite hinunter.
Ăffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale SchlieĂungen Ă€ndern sich - prĂŒfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.