Churer Altstadt
Gilt als die älteste durchgehend besiedelte Stadt der Schweiz, mit einer Kathedrale über verkehrsfreien Gassen.
Ausgrabungen haben die Besiedlung von Chur rund fünftausend Jahre zurückverlegt, und darauf beruht sein Anspruch, der am längsten durchgehend bewohnte Ort des Landes zu sein. Es war ein römisches Verwaltungszentrum und ab dem vierten Jahrhundert ein Bischofssitz, und der bischöfliche Bezirk - der Hof - sitzt bis heute als ummauerte Anlage über der Stadt, mit der im zwölften Jahrhundert begonnenen Kathedrale St. Mariä Himmelfahrt, die einen geschnitzten und vergoldeten Hochaltar von etwa 1492 von Jakob Russ hält, einen der grössten spätgotischen Altäre der Alpen. Unterhalb des Hofs sind die Gassen verkehrsfrei, bemalt und mit Aushängeschildern behängt. Das Bündner Kunstmuseum hält Giacometti und Kirchner, der in der Nähe in Davos arbeitete.
Was du tatsächlich siehst
- Fünftausend Jahre Besiedlung - die längste durchgehende Bewohnung der Schweiz.
- Den bischöflichen Hof - einen ummauerten Bezirk über der Stadt mit der Kathedrale.
- Einen spätgotischen Altar von 1492 - einen der grössten der Alpen.
- Giacometti und Kirchner - die Sammlung im Bündner Kunstmuseum.
Wann du hinfahren solltest
Ganzjährig. Ein halber Tag.
Ehrliche Erwartungen
Die Kathedrale schliesst für Gottesdienste und Restaurierungszeiten. Die Altstadt ist kompakt - zwei Stunden decken die Gassen ab. Chur ist ein Verkehrsknoten, und die moderne Stadt um den Kern ist unauffällig. Die Museen sind montags geschlossen.
In der Nähe
Arosa liegt talaufwärts mit der Bahn; die Rheinschlucht im Westen.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.