Kreisviadukt von Brusio
Ein Eisenbahnviadukt, das sich im offenen Gelände zu einem vollen Kreis windet und die Züge ohne Tunnel Höhe verlieren lässt.
Die meisten Kehrschleifen sind in Berghängen vergraben; das Viadukt von Brusio ist die Ausnahme, ein neunbogiger Steinkreis, der im Freien am Grund des Puschlavs steht, wo die Berninalinie auf ihrem Weg hinab nach Tirano Höhe abbauen muss. Es wurde 1908 gebaut, und weil der Boden zu weich und der Hang für eine herkömmliche Steigung zu sanft war, führten die Ingenieure das Gleis auf Mauerwerk durch eine volle Drehung - sodass ein Zug offen sichtbar über seinen eigenen Weg fährt. Die Berninalinie ist Teil des Welterbes Rhätische Bahn, und dies ist ihr meistfotografiertes Bauwerk. Die Strecke steigt vom Palmenland bei Tirano ohne Zahnstange auf über zweitausend Meter am Berninapass.
Was du tatsächlich siehst
- Einen vollen Kreis im Freien - neun Steinbögen statt eines verborgenen Kehrtunnels.
- Züge, die ihren eigenen Weg queren - die Schleife auf einen Blick sichtbar.
- Welterbebahn - Teil der Aufnahme der Rhätischen Bahn.
- Eine Strecke ohne Zahnstange - Reibung, die bis zum Berninapass arbeitet.
Wann du hinfahren solltest
Ganzjährig. Eine Stunde, oder fahr die Strecke.
Ehrliche Erwartungen
Der Aussichtspunkt ist eine Bucht neben einer Strasse mit begrenztem Parkraum. Die Züge fahren in Abständen - prüfe den Fahrplan, sonst wartest du. Die Strecke zu fahren ist weit teurer als das Foto. Das Dorf ringsum ist gewöhnlich.
In der Nähe
Poschiavo liegt talaufwärts; Tirano in Italien am Ende der Strecke.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.