Schloss Aigle
Ein Wasserschloss inmitten eigener Weinberge im Chablais, mit einem Museum für Wein und Etiketten.
Schloss Aigle wurde im dreizehnten Jahrhundert von den Savoyern erbaut, 1475 von Bern eingenommen und dreihundert Jahre lang als Sitz eines Landvogts genutzt, weshalb seine Silhouette aus Rundtürmen und steilen Ziegeldächern militärisch wirkt, während seine Innenräume verwaltungsmässig sind. Es steht von Reben umgeben - das Chablais ist eines der wichtigsten Weinbaugebiete der Waadt -, und das Museum darin handelt genau davon: Das Musée de la Vigne et du Vin behandelt Rebbau, Küferei und Kellerarbeit, und das benachbarte Maison de la Dîme hält eine internationale Sammlung von Weinetiketten, die in die Zehntausende geht. Das Ergebnis ist ein Schloss, dessen Thema die Landwirtschaft ist statt der Krieg, was ehrlicher zur Region passt.
Was du tatsächlich siehst
- Ein Schloss inmitten der Weinberge - die Chablais-Reben, die bis an die Mauern laufen.
- Ein Wein- und Rebbaumuseum - Rebbau, Küferei und Kellerarbeit.
- Zehntausende Etiketten - die Sammlung im Maison de la Dîme.
- Savoyische Türme, bernische Nutzung - militärische Form, Verwaltungsgeschichte.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober. Zwei Stunden.
Ehrliche Erwartungen
Die Winteröffnung ist eingeschränkt, und das Museum ist an manchen Wochentagen geschlossen. Die Beschriftung ist weitgehend französisch. Die Schlossräume sind bescheiden - die Sammlungen sind der Punkt. Die Stadt Aigle ist alltäglich.
In der Nähe
Leysin und Les Diablerets liegen darüber; der Genfersee im Nordwesten.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.