Nationalmuseum für Geschichte und Kunst
Luxemburgs Hauptsammlung - römische Mosaike und gallorömische Funde unter der Erde, mittelalterliche Skulptur und europäische Malerei darüber.
In den Fels des alten Fischmarkts gebaut, führt das Nationalmuseum für Geschichte und Kunst abwärts durch Luxemburgs Vergangenheit: Auf den Archäologieebenen liegen gallorömische Mosaike, Glas und Skulptur aus einem Gebiet, das an der Kreuzung von Reichen lag, dazu mittelalterliches Steinwerk und die Alltagsgegenstände der Festungsstadt. Die oberen Stockwerke wenden sich der bildenden und angewandten Kunst zu, mit niederländischer und flämischer Malerei, Werken luxemburgischer Künstler und Wechselausstellungen. Das Gebäude selbst verdient Aufmerksamkeit, ein moderner Einschub zwischen alten Bürgerhäusern, der den Hang hinabstuft.
Was du tatsächlich siehst
- Gallorömische Mosaike - die Archäologieebenen und ihre römischen Funde.
- Mittelalter- und Festungssammlungen - die militärische und bürgerliche Vergangenheit der Stadt.
- Die Kunststockwerke - niederländische, flämische und luxemburgische Malerei.
- Das Gebäude - der moderne Bau, der in den Fels hinabstuft.
Wann du hinfahren solltest
Ganzjährig und ideal an einem Regentag. Das Museum bietet an bestimmten Wochentagen Abende mit freiem Eintritt - sieh den aktuellen Plan nach, denn er ändert sich. Montags geschlossen wie die meisten Museen in Luxemburg.
Ehrliche Erwartungen
Die Sammlung ist gut, aber nicht weltbewegend - wer aus Paris oder Amsterdam kommt, sollte seine Erwartungen justieren. Die Beschriftung ist mehrsprachig, in manchen Abteilungen aber auf Französisch und Deutsch dichter als auf Englisch. Die Anordnung über viele Halbebenen verwirrt; nimm den Plan am Eingang mit. Verbinde es mit dem kleineren Stadtgeschichtsmuseum nebenan für ein volleres Bild.
In der Nähe
Der Großherzogliche Palast, die Bock-Kasematten und die Altstadtgassen.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.