Tiergarten
Ein zentraler Park, nach 1945 als Brennholz abgeholzt und Baum für Baum aus gespendeten Setzlingen neu aufgeforstet.
Der Tiergarten war ein königliches Jagdrevier, ab dem achtzehnten Jahrhundert der Öffentlichkeit geöffnet und zu einem informellen Park von etwa zweihundertzehn Hektar mitten in der Stadt gestaltet. In den Wintern nach 1945 wurden fast alle seine Bäume als Brennholz gefällt und ein Großteil des Bodens für Gemüsebeete umgegraben; die Neupflanzung begann 1949 mit Setzlingen, die aus ganz Deutschland und aus dem Ausland gespendet wurden, und der heute sichtbare Park ist im Wesentlichen diese herangewachsene Neupflanzung. Die Siegessäule steht in der Mitte auf einem Kreisverkehr, in den 1930er Jahren dorthin versetzt, mit einer Aussichtsplattform, die über zweihundertfünfundachtzig Stufen erreicht wird.
Was du tatsächlich siehst
- Den neu gepflanzten Park - Bäume, ab 1949 aus gespendeten Setzlingen gezogen.
- Die Siegessäule - eine Säule mit einer Plattform, über 285 Stufen erreicht.
- Den Englischen Garten - einen gestalteten Abschnitt mit einem Teehaus.
- Die offenen Wiesen - im Sommer frei zum Grillen und für Zusammenkünfte genutzt.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober; an Sommerwochenenden wird der Park stark zum Grillen genutzt. Die Plattform der Siegessäule ist ganzjährig bei gutem Wetter geöffnet.
Ehrliche Erwartungen
Der Park ist eine Nachkriegsneupflanzung, die Bäume sind also jünger, als die Anlage vermuten lässt. Die Säule wird nur über Treppen bestiegen. An Sommerwochenenden ist es voll.
In der Nähe
Das Brandenburger Tor liegt im Osten; der Zoo am westlichen Ende.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.