Swarovski Kristallwelten
Eine Folge unterirdischer Kammern von Künstlern und Gestaltern hinter einem grasbedeckten Riesenkopf, aus dem Wasser stürzt.
Die Swarovski Kristallwelten eröffneten 1995 in Wattens, wo die Firma seit 1895 Kristall schleift, zu deren hundertstem Bestehen, entworfen vom österreichischen Multimediakünstler André Heller. Der Eingang ist ein grasbedeckter Hügel in Gestalt eines Riesenkopfs, aus dessen Mund ein Wasserfall stürzt und der Kristallaugen hat, und dahinter liegt eine Folge von Kammern - Wunderkammern -, jede bei einem anderen Künstler, Gestalter oder Architekten in Auftrag gegeben, unter ihnen Brian Eno, Jim Whiting, Alexander McQueen und Tord Boontje, wobei über die Jahre neue hinzukamen. Es ist eine Firmenschau mit einem sehr großen Laden am Ende und gibt sich auch nicht anders. Draußen liegen Gärten mit einer Kristallwolke aus rund achthunderttausend von Hand gesetzten Kristallen über einem schwarzen Spiegelteich, ein Turm und ein Spielbereich.
Was du tatsächlich siehst
- Ein Riesenkopf mit Wasserfall - der grasbedeckte Eingangshügel.
- Bei Künstlern beauftragte Kammern - Räume von Eno, McQueen, Boontje und anderen.
- Die Kristallwolke - Hunderttausende Kristalle über einem schwarzen Teich im Freien.
- Ein sehr großer Laden - das Ende des Weges, unumgänglich.
Wann du hinfahren solltest
Ganzjährig; abends, wenn die Anlagen im Freien beleuchtet sind. Ein halber Tag.
Ehrliche Erwartungen
Es ist eine Markenattraktion und der Weg endet im Verkauf. Der Eintritt ist nicht billig. Die Kammern wechseln, eine bestimmte kann also geschlossen sein. Busgruppen füllen es in der Saison.
In der Nähe
Innsbruck liegt zwanzig Minuten westlich; Hall in Tirol dazwischen.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.