Podersdorf am See
Der einzige Ort am Neusiedler See mit offenem Wasser am Ufer statt eines Schilfgürtels, und mit dem Wind dazu.
UNESCO - Welterbe
Der Neusiedler See ist fast vollständig von einem mehrere hundert Meter breiten Schilfgürtel umringt, sodass die meisten Orte an ihm gar kein eigentliches Ufer haben - du erreichst das Wasser über einen Kanal. Podersdorf ist die Ausnahme: das Schilf lichtet sich hier, und der Ort hat am Siedlungsrand offenes Wasser mit einem Strand und einem Strandbad, weshalb er den größten Teil des Badeverkehrs am See aufnimmt. Der See ist flach, selten mehr als zwei Meter, erwärmt sich also rasch und lässt sich fast überall stehend nutzen, und der Wind, der über die flache pannonische Ebene läuft, ist verlässlich genug, dass Podersdorf der wichtigste Windsurf- und Kitesurfstützpunkt Österreichs ist. Auf der Mole steht ein Leuchtturm. Rings um den See und nach Ungarn zu radeln ist eine übliche Route.
Was du tatsächlich siehst
- Offenes Wasser am Ufer - die eine Lücke im Schilfgürtel rings um den See.
- Ein flacher warmer See - selten über zwei Meter, fast überall stehend nutzbar.
- Verlässlicher Wind - der Grund, weshalb er Österreichs Windsurf- und Kitesurfzentrum ist.
- Die Leuchtturmmole - das Wahrzeichen auf dem Hafenarm.
Wann du hinfahren solltest
Mai bis September. Ein Tag.
Ehrliche Erwartungen
Der See ist flach, hat einen schlammigen Grund und ist grünlich - es ist kein klares Alpenwasser. Der Hochsommer füllt den Strand. Die Pegel sind in trockenen Jahren merklich gefallen, was ein anhaltendes Thema ist.
In der Nähe
Die Lacken des Seewinkels liegen landeinwärts; Rust und Mörbisch jenseits des Sees.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.