Innsbrucker Nordkettenbahnen
Eine Standseilbahn und zwei Seilbahnen heben dich in etwa zwanzig Minuten aus dem Innsbrucker Zentrum auf einen kahlen Grat über zweitausend Metern.
Illustration - eine Szene im Geist des Ortes, kein Foto davon.
Die Nordkettenstrecke beginnt mitten in Innsbruck, an einer Standseilbahnstation neben dem Kongresshaus, und endet auf einem kahlen Kalkgrat über zweitausend Metern. Die Standseilbahn steigt durch Tunnel zur Hungerburg, dann bringen dich zwei Seilbahnen hinauf zur Seegrube und weiter zum Hafelekar. Die ganze Fahrt dauert etwa zwanzig Minuten, und genau darum geht es: du kannst eine Stadtstraße im Hemd verlassen und vor dem Mittagessen im kalten Wind auf einem Gipfelgrat stehen. Von oben liegt das Inntal unmittelbar darunter, Innsbruck als Raster auf dem flachen Boden ausgebreitet, und die leeren Karwendelketten rollen nach Norden davon.
Was du tatsächlich siehst
- Die Hungerburgbahn - vier geschwungene Stationen aus Glas und Beton von Zaha Hadid, die durch einen Tunnel und über den Inn aus der Stadt steigen.
- Die Seegrube - die mittlere Terrasse auf rund 1.900 Metern, mit einer Restaurantterrasse, die senkrecht auf die Dächer Innsbrucks blickt.
- Der Hafelekargrat - die Bergstation knapp über 2.200 Metern, mit einem kurzen steilen Weg auf den Kamm und Abbruch zu beiden Seiten.
- Die Karwendelseite - der Blick vom Grat nach Norden in leere Kalktäler ohne Straßen und Dörfer.
Wann du hinfahren solltest
Sie fährt ganzjährig. Sommervormittage sind am klarsten, bevor sich am Nachmittag Wolken am Grat aufbauen. Der Winter gibt Schnee und tiefe Sonne, aber einen kurzen Tag. Sieh vor dem Kartenkauf auf die Webcams, denn in Wolken zahlst du den vollen Preis, um in grauer Suppe zu stehen. Die letzten Talfahrtzeiten werden streng gehandhabt.
Ehrliche Erwartungen
Die volle Karte bis oben ist für eine Fahrt von zwanzig Minuten teuer, und der Preis ändert sich nicht, wenn der Gipfel in Wolken liegt. An schönen Sommerwochenenden bilden sich bei Congress und auf der Seegrube Schlangen. Der Grat liegt offen und ist auch im Juli kalt und windig. Die Restaurantpreise auf der Seegrube entsprechen der Höhe.
In der Nähe
Der Alpenzoo liegt an der Standseilbahnstrecke, und die Innsbrucker Altstadt ist wenige Minuten von der Talstation entfernt.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.