Mariazellerbahn
Eine elektrifizierte Schmalspurbahn, die von Sankt Pölten durch Tunnel, über Viadukte und Kehren nach Mariazell steigt.
Die Mariazellerbahn läuft auf rund vierundachtzig Kilometern in Meterspur von Sankt Pölten nach Mariazell, zwischen 1898 und 1907 gebaut, um Pilger und Güter in die Berge zu bringen, und 1911 mit 6,5 Kilovolt und 25 Hertz elektrifiziert - ein damals gewähltes ungewöhnliches System, das noch in Betrieb ist, was sie zur ältesten derartigen Anlage macht, die irgendwo läuft. Die Strecke steigt rund sechshundert Meter durch einundzwanzig Tunnel und über gut siebzig Brücken und Viadukte, darunter das Saugrabenviadukt, mit engen Bögen durch das Pielachtal und hinauf zum Ötschermassiv. Moderne Himmelstreppe-Triebwagen fahren den Verkehr, mit einigen Panoramawagen, und an festgelegten Terminen verkehren Nostalgiezüge einschließlich Dampf. Die Ötschergräben, der Erlaufsee und die Basilika von Mariazell liegen am oberen Ende.
Was du tatsächlich siehst
- Eine Meterspur-Gebirgsbahn - vierundachtzig Kilometer, die sechshundert Meter ansteigen.
- Die Elektrifizierung von 1911 - das älteste System seiner Art, das noch in Betrieb ist.
- Einundzwanzig Tunnel und siebzig Brücken - darunter das Saugrabenviadukt.
- Nostalgiezüge an festen Terminen - Dampf und historische Wagen neben den modernen Triebwagen.
Wann du hinfahren solltest
Mai bis Oktober; die Nostalgietermine werden veröffentlicht. Ein Tag.
Ehrliche Erwartungen
Die volle Fahrt dauert je Richtung über zwei Stunden, es ist also fast ein ganzer Tag. Nostalgiezüge fahren nur an veröffentlichten Terminen. Panoramaplätze wollen gebucht sein. Im Winter ist der Verkehr ausgedünnt.
In der Nähe
Die Basilika Mariazell liegt am oberen Ende der Strecke; Sankt Pölten am unteren.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.