Kölnbreinsperre
Österreichs höchste Staumauer, zweihundert Meter gekrümmter Beton am Talschluss des Maltatals, mit einem gläsernen Skywalk.
Die Kölnbreinsperre wurde zwischen 1971 und 1979 am Talschluss des Maltatals auf rund neunzehnhundert Metern errichtet, eine doppelt gekrümmte Bogenmauer von zweihundert Metern Höhe und rund sechshundertsechsundzwanzig Metern Kronenlänge, womit sie die höchste Staumauer Österreichs ist; sie hält einen Speicher, der die Maltakraftwerke speist, eines der größten Pumpspeichersysteme des Landes. Anfang der 1980er Jahre traten Risse in der Mauer auf, und am Fuß wurde ein umfangreiches Stützbauwerk errichtet, das sichtbar ist und das die Besucherinformation behandelt. Ein Stollen im Inneren der Mauer ist zugänglich, und der Airwalk - eine Plattform aus Stahl und Glas, die elf Meter über die Luftseite auskragt - stellt dich über den vollen Abbruch. Auf der Krone steht ein Hotel.
Was du tatsächlich siehst
- Österreichs höchste Staumauer - zweihundert Meter doppelt gekrümmter Bogenbeton.
- Der Airwalk - eine Glasplattform, die über die Luftseite auskragt.
- Ein Stollen im Inneren der Mauer - der für Besucher geöffnete Kontrollgang.
- Die Ertüchtigung - das Bauwerk, das nach dem Auftreten der Risse in den 1980er Jahren ergänzt wurde.
Wann du hinfahren solltest
Mai bis Oktober; den Rest des Jahres ist die Straße von Schnee gesperrt. Ein halber Tag.
Ehrliche Erwartungen
Die Mautstraße ist lang, steil und den größten Teil des Jahres gesperrt. Das Wetter auf 1.900 Metern ist oft kalt und trüb. Der Airwalk schließt bei Wind und ist nichts für jemanden, der mit Höhe fremdelt.
In der Nähe
Die Maltatalfälle liegen die Straße hinab; Gmünd liegt am Talausgang.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.