Kahlenberg
Der Berg über Wien, von dem 1683 das Entsatzheer herabstieg, heute der Standardaussichtspunkt der Stadt.
Der Kahlenberg steigt am Ostende des Wienerwalds auf rund vierhundertachtzig Meter an, unmittelbar über der Donau und der Stadt, und sein Platz in der Geschichte steht fest: am 12. September 1683 sammelte sich das Entsatzheer unter Johann III. Sobieski von Polen auf und um diesen Rücken, in der Josefskapelle auf dem Gipfel wurde die Messe gelesen, und der Angriff bergab beendete die osmanische Belagerung Wiens. Die Kapelle steht heute in der Obhut eines polnischen Ordens und ist voller Erinnerungszeichen an jenen Tag. Daneben liegen eine Terrasse, ein Restaurant und ein Sendemast, und der Blick reicht über die ganze Stadt, die Donau, das Marchfeld und an einem klaren Tag bis zu den Hügeln an der slowakischen Grenze. Weingärten ziehen sich die Hänge hinab nach Nussdorf und Grinzing und werden auf den Stadtwanderwegen begangen.
Was du tatsächlich siehst
- Der Sammelplatz von 1683 - wo sich das Entsatzheer vor dem Abstieg formierte.
- Die Josefskapelle - von einem polnischen Orden geführt, voller Erinnerungszeichen an den Entsatz Wiens.
- Ein Blick über die ganze Stadt - die Donau, das Marchfeld und darüber hinaus.
- Weingartenhänge - hinab nach Nussdorf und Grinzing, mit markierten Wegen.
Wann du hinfahren solltest
Ganzjährig; klare Wintertage geben die weiteste Sicht. Ein halber Tag.
Ehrliche Erwartungen
Dunst schneidet die Sicht oft stark ein. Der Gipfel ist Parkplatz, Restaurant und Mast und keine wilde Bergkuppe. Die Wochenendbusse sind voll. Der benachbarte Leopoldsberg hat den besseren Ausblick.
In der Nähe
Der Leopoldsberg ist der nächste Gipfel; Grinzing und Nussdorf liegen darunter.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.