Verenaschlucht
Eine kurze bewaldete Schlucht vor Solothurn mit Felskapellen und einer Einsiedelei, die seit Jahrhunderten bewohnt ist.
Die Verenaschlucht lĂ€uft vom Rand Solothurns nordwĂ€rts in die erste Jurakette hinein, eine flache bewaldete Schlucht mit einem Bach, WĂ€nden aus blassem Kalk und einem Weg auf dem Grund. In den Fels gesetzt sind auf halber Höhe zwei Kapellen - die Martinskapelle und die Verenakapelle - und eine Einsiedelei, die seit rund vier Jahrhunderten ununterbrochen bewohnt ist, mit von der Stadt eingesetzten Einsiedlern; sie gehört zu den sehr wenigen Stellen ihrer Art in Europa, die nicht erloschen sind. Die Kapellen sind schlicht, teilweise in die Felswand geschnitten, und können betreten werden. Der Weg ist leicht und kurz, bei Solothurnern als Abendrunde beliebt, und fĂŒhrt fĂŒr alle, die weitergehen, hinauf Richtung Weissenstein.
Was du tatsÀchlich siehst
- Zwei Felskapellen - die Martinskapelle und die Verenakapelle, in die Wand gesetzt.
- Eine noch bewohnte Einsiedelei - seit vier Jahrhunderten von der Stadt eingesetzte Einsiedler.
- Einen kurzen leichten Schluchtweg - eine halbe Stunde von Solothurns Altstadt.
- Die Fortsetzung zum Weissenstein - weiter die Jurafront hinauf.
Wann du hinfahren solltest
GanzjÀhrig. Zwei Stunden.
Ehrliche Erwartungen
Das ist ein bescheidener, stiller Ort, kein Schauspiel - der Reiz liegt in der Einsiedelei und im Weg. Die Einsiedelei ist ein Zuhause; achte auf die Hinweise. Die Wege sind nach Regen schlammig. Sie liegt nah genug an der Stadt, dass sie am Wochenende nie leer ist.
In der NĂ€he
Solothurns Altstadt liegt unten; der Weissensteingrat darĂŒber.
Ăffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale SchlieĂungen Ă€ndern sich - prĂŒfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.