Val Fex
Ein Hängetal hinter Sils ohne öffentlichen Verkehr, mit der Pferdekutsche durchquert, vorbei an einer Kirche mit mittelalterlichen Fresken.
Das Val Fex hängt über Sils Maria, sein Boden hoch und beinahe eben, wo das Haupttal des Engadins abfällt, was den Weg hinein trotz der Höhe sanft macht. Private Autos sind nicht erlaubt, der Verkehr besteht also aus Pferdekutschen im Sommer und Schlitten im Winter, und das Fehlen von Motorenlärm ist das Erste, was Besuchern auffällt. Die Weiler Crasta und Curtins liegen daran; die kleine Kirche in Crasta, aus dem sechzehnten Jahrhundert, birgt Wandmalereien und steht mit dem Fexgletscher dahinter in der wohl meistfotografierten Komposition des Oberengadins. Das Tal endet unter dem Piz Tremoggia und dem Gletscher. Die Lärchenwälder werden Ende September golden.
Was du tatsächlich siehst
- Überhaupt keine Autos - Pferdekutschen im Sommer, Schlitten im Winter.
- Die Kirche in Crasta - aus dem sechzehnten Jahrhundert, mit dem Gletscher dahinter.
- Einen hängenden Talboden - ebenes Gehen hoch über dem Engadin.
- Lärchengold im Herbst - die Wälder, die sich Ende September färben.
Wann du hinfahren solltest
Juni bis Oktober oder tiefer Winter. Ein halber Tag.
Ehrliche Erwartungen
Der Weg hinein ab Sils dauert etwa eine Stunde je Richtung; Kutschen fahren nach Bedarf und kosten entsprechend. Es gibt zwei Hotels und keine Läden. Höhe und Sonne sind stark. Die Herbstfarbe ist ein schmales Fenster.
In der Nähe
Sils Maria und der Silsersee liegen an der Mündung; Maloja das Haupttal hinauf.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.