Die Insel Ufenau
Die grösste Insel in einem Schweizer See, nur per Schiff erreichbar, mit zwei mittelalterlichen Kirchen und einem einzigen Gasthaus.
Die Ufenau liegt im oberen Becken des Zürichsees, etwa elf Hektaren gross, und gehört seit dem zehnten Jahrhundert dem Kloster Einsiedeln - weshalb nie darauf gebaut wurde. Es gibt zwei Kirchen: die Pfarrkirche St. Peter und Paul, aus dem zwölften Jahrhundert auf älteren Fundamenten, und die kleine Kapelle St. Martin, mit Bruchstücken von Wandmalerei. Ulrich von Hutten, der deutsche Humanist und Reformator, starb hier 1523, während er unter Zwinglis Schutz Zuflucht fand, und sein Grab liegt auf der Insel. Das eine Gasthaus, das Haus zu den zwei Raben, bewirtet die Schiffsgäste. Die Insel ist ein geschütztes Reservat, sie schliesst also bei Einbruch der Dunkelheit, und Zelten, Feuer und Baden vom Ufer sind nicht erlaubt.
Was du tatsächlich siehst
- Zwei mittelalterliche Kirchen - St. Peter und Paul und die Kapelle St. Martin.
- Klosterland seit dem zehnten Jahrhundert - den Grund, warum nie etwas gebaut wurde.
- Ulrich von Huttens Grab - den Reformator, der hier 1523 starb.
- Ein Gasthaus und sonst nichts - das einzige Gebäude für Besucher.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober. Ein halber Tag, nach Schiffsfahrplan.
Ehrliche Erwartungen
Die Schiffe fahren saisonal und das letzte zurück ist früh - es zu verpassen ist ein echtes Problem. Die Insel ist klein und eine Stunde deckt sie ab. Baden und Zelten sind als Reservat untersagt. Das Gasthaus ist die einzige Verpflegung und wird voll.
In der Nähe
Rapperswil und sein Schloss liegen gegenüber am Wasser; das Kloster Einsiedeln landeinwärts.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.