Niederhorn
Ein Grat über dem Thunersee, auf dem eine wiederangesiedelte Steinbockkolonie nah genug äst, um sie ohne Objektiv zu fotografieren.
Das Niederhorn gipfelt auf 1.963 Metern auf dem Grat nördlich des Thunersees, und der Grund, hierherzukommen statt zu einem anderen Aussichtspunkt an diesem See, ist die Tierwelt. Alpensteinböcke waren im neunzehnten Jahrhundert in der Schweiz ganz ausgerottet und wurden aus italienischem Bestand wiederangesiedelt; die Kolonie auf diesem Grat ist zu einer der zugänglichsten des Landes geworden, und die Tiere äsen früh am Morgen und am Abend nahe den Wegen, ohne sich um Menschen zu kümmern. Auch Gämsen und Murmeltiere sind hier. Der Blick reicht über den See zu Eiger, Mönch und Jungfrau. Ein Gratweg führt weiter Richtung Burgfeldstand und Gemmenalphorn für alle, die Distanz wollen.
Was du tatsächlich siehst
- Steinböcke auf kurze Distanz - eine wiederangesiedelte Kolonie, die nahe den Wegen äst.
- Das Jungfrau-Trio über dem See - Eiger, Mönch und Jungfrau gegenüber.
- Gämsen und Murmeltiere - die übrige Tierwelt des Grats.
- Eine lange Gratwanderung - weiter zum Burgfeldstand und Gemmenalphorn.
Wann du hinfahren solltest
Mai bis Oktober; Morgen- und Abenddämmerung für die Tiere. Ein halber Tag.
Ehrliche Erwartungen
Steinböcke sind Wildtiere und nicht garantiert, und Mittagssichtungen sind seltener. Nähere dich ihnen nicht und füttere sie nicht. Die zweistufige Bahn ist teuer und stellt früh ein. Der Grat ist dem Wind ausgesetzt.
In der Nähe
Beatenberg liegt auf der Terrasse; die St. Beatus-Höhlen darunter am Ufer.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.