Lauenensee
Ein Moorsee in einem Seitental über Gstaad, in einer geschützten Moorlandschaft mit Wasserfällen am Talschluss.
Der Lauenensee liegt auf etwa fünfzehnhundert Metern in einem Seitental südlich von Gstaad, hinter einem alten Bergsturz gehalten, mit dem Wildhornmassiv, das den Talschluss schliesst. Das ganze Becken ist geschützt: Es hält Hoch- und Übergangsmoor von nationaler Bedeutung, und die Bohlenwege und markierten Pfade gibt es, um Füsse vom Torf fernzuhalten, der in Millimetern pro Jahr wächst. Eine Runde um den See dauert eben etwa eine Stunde. Darüber kommt der Geltenbach über die Steilstufe in Fällen herunter, die in der Juni-Schmelze am kräftigsten sind, und ein längerer Weg steigt an ihnen vorbei Richtung Geltenhütte. Im Winter ist das Tal ein Schneeschuh- und Langlaufgebiet.
Was du tatsächlich siehst
- Einen See hinter einem Bergsturz - auf 1.500 Metern natürlich gestaut.
- Geschütztes Moor - Bohlenwege, die den Verkehr von Torf nationaler Bedeutung fernhalten.
- Die Geltenfälle darüber - Schmelzwasser über die Steilstufe am Talschluss.
- Das Wildhornmassiv - das den Blick nach Süden schliesst.
Wann du hinfahren solltest
Juni bis Oktober; die Fälle haben ihren Höhepunkt im Juni. Ein halber Tag.
Ehrliche Erwartungen
Bleib auf den Bohlenwegen - das Moor ist der Grund des Schutzes. Die Parkplätze füllen sich an Sommerwochenenden, und die Strasse hinauf ist schmal. Der See ist klein und die Runde kurz. Im Hochsommer Mücken im Sumpf.
In der Nähe
Gstaad liegt talabwärts; das Simmental und Lenk im Nordosten.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.