Brienzersee
Ein steilufriger Gletschersee, dessen Türkis vom Gesteinsmehl kommt, mit Raddampfern und den Giessbachfällen an seinem Ufer.
Der Brienzersee ist der tiefere und wildere der zwei Seen zu beiden Seiten von Interlaken, fällt auf etwa zweihundertsechzig Meter ab, mit Bergen, die auf beiden Seiten unmittelbar vom Ufer aufsteigen, was wenig Raum zum Bauen lässt und ihn leerer wirken lässt als den benachbarten Thunersee. Die Farbe ist das, wonach die Leute fragen: Gletscherbäche führen Gesteinsmehl mit, feines unter dem Eis zermahlenes Sediment, und es streut das Licht zu jenem milchigen Türkis, das im Hochsommer am stärksten ist, wenn die Schmelze am kräftigsten läuft. Historische Raddampfer verkehren bis heute auf dem See. Am Südufer kommen die Giessbachfälle in vierzehn Stufen neben einem Grandhotel herunter, das eine Standseilbahn von 1879 bedient, die älteste ihrer Art in Europa.
Was du tatsächlich siehst
- Türkis aus Gesteinsmehl - Gletschersediment, das das Wasser im Sommer färbt.
- Berge unmittelbar am Ufer - fast keinen ebenen Boden rings um den See.
- Raddampfer - historische Schiffe, weiterhin im Dienst.
- Die Giessbachfälle - vierzehn Stufen neben einer Standseilbahn von 1879.
Wann du hinfahren solltest
Mai bis Oktober; die Farbe ist im Juli und August am stärksten. Ein Tag.
Ehrliche Erwartungen
Das Wasser ist ganzjährig kalt - Baden ist kurz. Die Schiffe fahren nach Fahrplan und stellen ausserhalb der Saison früh ein. Das Südufer hat fast keine Strasse, weshalb man mit dem Schiff oder auf der nördlichen Bahnlinie herumkommt. Regen ist häufig.
In der Nähe
Brienz und seine Schnitzlerschule liegen am Ostende; Interlaken im Westen.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.