Klöntalersee
Ein langer See, vom Glärnisch ummauert, 1908 durch einen Damm angehoben und von einem ebenen Uferweg umrundet.
Der Klöntalersee füllt den Boden eines Seitentals westlich von Glarus, mit dem Glärnischmassiv, das sich unmittelbar von seinem Südufer in Wänden und Hängegletschern erhebt. Er war ein natürlicher See, 1908 für die Wasserkraft gestaut und angehoben, und der Spiegel wird weiterhin bewirtschaftet - niedriges Wasser legt weite Kiesflächen und die Stümpfe ertrunkener Bäume frei. Ein Weg führt um das Ufer, etwa elf Kilometer und beinahe flach, mit dem Berg, der sich an ruhigen Morgen im Wasser spiegelt. Das Klöntal war ein Liebling der Schriftsteller und Maler des neunzehnten Jahrhunderts und hat eine literarische Verbindung zu Salomon Gessner. Baden ist möglich, doch das Wasser ist kalt, und die Absenkung macht den Zugang zeitweise umständlich.
Was du tatsächlich siehst
- Den Glärnisch direkt am Ufer - Wände und Hängegletscher im Süden.
- Eine ebene Elf-Kilometer-Runde - den Uferweg rundherum.
- Bewirtschaftete Wasserstände - Kiesflächen und ertrunkene Stümpfe bei Niedrigwasser.
- Spiegelungen an ruhigen Morgen - das Massiv, im See verdoppelt.
Wann du hinfahren solltest
Mai bis Oktober. Ein halber Tag.
Ehrliche Erwartungen
Die Absenkung kann den See trostlos aussehen lassen, meist im Spätwinter und Frühjahr. Die Zufahrt ist schmal, und die Parkplätze füllen sich an Wochenenden. Das Wasser ist sehr kalt. Auf der Südseite der Runde gibt es wenig Schatten.
In der Nähe
Glarus liegt talabwärts; die Pragelpassstrasse führt im Sommer nach Westen weiter.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.